Warum Sie keine Fans & Follower kaufen oder durch Gewinnspiele generieren sollten

Immer noch ist die Zahl der Fans oder Follower in sozialen Netzwerken für viele Unternehmen die Meßgröße für Erfolg oder Misserfolg. Beachten Sie bei der Anzahl der Fans immer folgendes:

1. Gekaufte Fans & Follower sind meist inaktive Accounts. Inaktive Accounts interagieren nicht mit Ihren Inhalten und bescheren Ihnen z.B. beim Facebook Edgerank große Nachteile.

2. Gerne wird zur Fansteigerung z.B. ein Ipad verlost. So erhalten Sie zwar Fans, jedoch wollen diese nur den Preis gewinnen und sind oft nicht an Ihrem Unternehmen interessiert. Aufgrund dieses Desinteresses interagieren diese ebenfalls weniger mit Ihren Inhalten.

3. Hinterfragen Sie mit gesundem Menschenverstand: Brauchen Sie wirklich soviele Fans & Follower? Wenn Sie z.B. ein Dienstleistungsunternehmen wie Rechtsanwalt, Steuerberater etc. sind, benötigen Sie keine tausende Fans. Einige hundert Fans, sofern diese Ihre interessierte Zielgruppe darstellen, können schon gute Erfolge bringen.

Events & Erlebnisse in Zeiten von Social Media

Der Umgang mit Erlebnissen in sozialen Netzwerken

Die Art wie Menschen in Zeiten des Social Webs mit Erlebnissen umgehen hat sich geändert. In vergangenen Jahrzehnten hat man sich von einem Prominenten eine Autogrammkarte unterschreiben lassen, heute schießt man via Handy ein Foto mit ihm und lädt es umgehend auf Facebook online. Früher suchte man sich am Urlaubsort im Ansichtskartenladen eine Postkarte aus, mit welchem man die daheimgebliebenen möglichst neidisch macht, heute schießt man mit dem Handy ein Bild vom Pool oder Hotel, postet es im Social Web und fügt die Frage „und was macht Ihr so“ hinzu.

Menschen versuchen sich immer mehr über ihre Erlebnisse in sozialen Netzwerken zu positionieren und zu profilieren, was wiederum den Freundeskreis dazu anstiftet Paroli zu bieten und ebenfalls ihre Erlebnisse zu zeigen. Eine Studie von Wirtschaftsinformatikern der TU Darmstadt und der Humboldt-Universität zu Berlin nahm sich Anfang des Jahres diesem Thema an

Auch allfacebook veröffentlichte 2011 eine Statistik, wo deutsche User am häufigsten mit Facebook Places einchecken. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/194653/umfrage/genutzte-orte-in-deutschland-durch-facebook-places/

Auch diese Statistik kann man so interpretieren, dass Nutzer ihren Freunden am liebsten dann Erlebnisse mitteilen, wenn es sich um ein nicht alltägliches Erlebnis handelt (wie z.B. Bahnhof/Flughafen am Anfang einer Reise etc.).

Für Marken ist dieser Mechanismus äußerst wertvoll. Da Freundeskreise in sozialen Netzwerken meist aus Menschen mit ähnlichen Interessen/Lebenssituationen etc. besteht (Schüler sind mit Schülern vernetzt, Banker mit Bankern, Heavy Metal Fans mit Heavy Metal Fans), kann schnell eine hohe Multiplikation von Inhalten erreicht werden. Unternehmen die diesen Mechanismus gezielt steuern, können auf diesem Weg hohe Reichweiten für ihre Markenbotschaften erzielen.

Warum teilen Menschen ihren Freunden im Social Web überhaupt ihre Erlebnisse mit Marken überhaupt mit?

Es gibt zahlreiche Studien über die Nutzungsmotive von Menschen im Social Web und warum sie sich mit Marken vernetzen, wie z.B. von PricewaterhouseCoopers. http://on-operations.com/wp-content/uploads/2012/05/Social-Media-Deutschland-2012-final.pdf

Meiner persönlichen Meinung nach müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein, damit Menschen Markenbotschaften/Erlebnisse/Storys in sozialen Netzwerken ihren Freunden mitteilen

  1. Voraussetzung: Es muss eine Grundsympathie/ Grundidentifikation mit der Marke gegeben sein
  2. Voraussetzung: Hier sollte mindestens einer der 4 Punkte gegeben sei

a)      Der Nutzer muss Teil der Story/des Erlebnisses sein

b)      Der Nutzer muss eine Möglichkeit haben, sich zu profilieren

c)       Es wird ein Anreiz gegeben, damit der Nutzer das Erlebnis/ die Marke seinen Freunden mitteilt.

d)      Der Nutzer fühlt sich der Marke so stark verbunden, dass er interagiert.

Beispiele für Storys und wie diese im Netz verlängert werden:

Fernsehsendung Berlin Tag und Nacht: Die Akteure der Sendung veröffentlichen Statements, Clips und Fotos, die nicht in der Sendung vorkommen. Die Zuschauer interagieren mit den Inhalten sehr eifrig. https://www.facebook.com/BerlinTN

Burberry: Zeigt seinen Fans exklusiv Livestreams und Videos/Fotos von Modenschauen, zu welchen sonst nur VIPs Zutritt erhalten https://www.facebook.com/burberry

Red Bull Stratos: Das wohl beste Beispiel für virales Marketing und Storytelling- Das erste Foto auf Facebook nach der Landung von Felix Baumgartner erreichte 600.000 Reaktionen, es wurden 3 Millionen Tweets zum Thema verfasst http://www.webmarketingblog.at/2012/10/29/felix-baumgartner-und-red-bull-stratos/

Die Schwierigkeit: Den Nutzer bei Laune zu halten

Eine virale Aktion zu schaffen ist im Social Web nur der erste Schritt und oft vergleichweise einfach. Ein Gewinnspiel, ein Event oder ein lustiger Spot bringt schnell eine hohe Reichweite. Hier beginnt jedoch speziell für Marketingleute, die aus ihrer Ausbildung und ihrem bisherigen Berufsleben gewohnt sind, eine Aktion oder Kampagne zu „schalten“ und danach die Ergebnisse abzuwarten, die wahre Herausforderung: Der Nutzer muss bei Laune gehalten werden. Anders wie bei herkömmlichen Marketingkanälen sind soziale Netzwerke kein Einmalkanal, sondern eine permanente Infrastruktur zur Kommunikation mit seinen Fans- und diese haben Erwartungshaltungen.

Dies erfordert die Ausarbeitung einer langfristigen Contentstrategie, bei welchen die Markenbotschaften/Inhalte den Nutzern einen WIRKLICHEN MEHRWERT liefert

Meiner Ansicht nach kommt dieses Mittel nur für Marken in Frage, die von ihren Zielgruppen als authentisch wahrgenommen werden und die sich von Ihrer Unternehmenskultur im Gesamten auf das Social Web eingelassen haben. Es sollten keine großen Kritikpunkte zum Unternehmensthema in der Öffentlichkeit bestehen, also keine Leichen im Keller liegen.

Gerade bei Banken, wo derzeit in der Öffentlichkeit kontrovers über Nahrungsmittelspekulationen diskutiert wird, ist das Risiko zu groß, dass vom Unternehmen gesteuerte Viralkampagnen von Kritikern als Bühne genutzt werden.

Auch Branchen, die bislang eher eine konservative Kommunikationsstrategie gefahren sind, sollten sehr bedacht an das Thema herangehen. Nutzer im Social Web haben ein sehr feines Gespür dafür, ob ein Unternehmen von heute auf morgen krampfhaft versucht sein Marketing zu verjüngen. Die Nutzer reagieren darauf eher mit Spott oder lustigen Gegenreaktionen wie z.B. beim Otto Modelcontest, Pril Verpackungscontest oder den vielen bekannten Azubi-Rap-Clips von Unternehmen.

Facebook und das Coolnessproblem- Laufen wirklich die jungen Nutzer davon?

In letzter Zeit hört man immer öfter von einem „Coolnessproblem“ von Facebook und dass dem sozialen Netzwerk die jungen Nutzer davonlaufen sollen. Hierzu einige Gedanken:

Warum Facebook eigentlich gar kein Brand ist

Ich teile die Meinung nicht, dass Facebook ein „Coolnessproblem“ hat, oder haben wird aus folgenden Grund: Facebook kann man meiner Ansicht nach überhaupt nicht als Brand sehen, mit welcher sich irgendeine Altersgruppe identifizieren könnte, weil Facebook eigentlich „leer“ ist. Ohne Menschen und Marken mit welchen ich mich vernetzt habe, sehe ich keinerlei Inhalte. Facebook bietet eine technische Infrastruktur, die mir ermöglicht mit meinem sozialen Umfeld zu kommunizieren und mich mit Unternehmen, Marken und Anwendungen zu vernetzen.

Wenn ich mich nur mit Atomphysikern vernetze, ist „mein Facebook“ eher ein Wissenschaftsmagazin, wenn ich mich ausschließlich mit Friseuren vernetze, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit eher lustig zugehen. Facebook bildet mir die Inhalte aus meinem normalen sozialen Umfeld/meinen Freunden/Bekannten und tagtäglichen Leben mit meinen Interessen ab. Deswegen ist es eigentlich nicht möglich, dass das für mich plötzlich weniger „cool“ werden könnte, ansonsten wäre dementsprechend mein soziales Umfeld im realen Leben ebenfalls nicht mehr „cool“. Egal welchen Beruf ich habe oder welche Lebensphilosophie ich vertrete, solange ich mich auch Facebook meinen Interessen entsprechend vernetze, ist es für mich relevant.

Vergleich mit früheren Zeiten

Meiner Meinung nach ist die Frage an die jungen Menschen, die Facebook nicht mehr cool finden sollen, falsch gestellt bzw. dürfte gar nicht gestellt werden. Man kann diese eigentlich nicht fragen, wie „cool“ sie die Infrastruktur zur Kommunikation „Facebook“ finden. Vor einigen Jahrzehnten war die übliche Kommunikationsform der Brief. Junge Menschen haben Brieffreundschaften gepflegt und damit auch geflirtet. Damals hat auch niemand gefragt „Wie cool findet Ihr die deutsche Post“.

In den 90ern gab es weder Handy, noch soziale Netzwerke, jeder Jugendliche hat nach der Schule zum Festnetztelefon gegriffen und hat ersteinmal 2 Stunden mit den gleichen Leuten telefoniert, die er eigentlich gerade erst in der Schule gesehen hatte. Auch in dieser Zeit wäre niemand auf die Idee gekommen zu fragen „Wie cool findet Ihr die deutsche Telekom?“. Wenn jemand gefragt hätte, hätte er von den Jugendlichen die Antwort „uncool“ bekommen. Trotzdem wäre niemand auf die Idee gekommen, dass plötzlich alle Jugendlichen nicht mehr telefonieren wollen.

Facebook versucht eine Technologie bereitzustellen, die die Interessen des Nutzers in den Vordergrund stellt. Das Geschäftsmodell von Facebook beruht auf einem Gedanken: Der private Nutzer muss sich wohl fühlen und für ihn relevante Inhalte sehen. Facebook weiß das und wird hier nie grobe Fehler machen. Facebook hat so viele Nutzer, dass es für alle neuen Entwicklungen auf der Plattform Splittests durchführen kann, bzw. ersteinmal die Änderungen bei einer kleinen Anzahl von Nutzern durchführen kann. Auf dieser Basis kann die Plattform genau beobachten, welche Auswirkungen welche Änderungen haben und früh erkennen, dass eine Änderungen z.B. zur Abwanderung von Nutzern führt.

Alternativen zu Facebook: Snapchat, Instagram, Albumatic, Pinterest

Die Nutzung von Alternativen zu Facebook ist meiner Meinung nach nur eine kurze Rebellion gegen das Establishment. Snapchat erfährt gerade einen kurzen Hype, weil alle Inhalte einen Selbstzerstörungsmechanismus haben. Jeder Inhalt/jede Nachricht zerstört sich nach 10 Sekunden selbst und ist nicht speicherbar. Deswegen können die jungen Leute hier flirten und etwas mutiger kommunizieren, ohne dass sie später bloßgestellt werden können. Dieser Reiz des Verbotenen ist sicherlich in jungen Jahren spannend und für eine Weile ganz unterhaltsam. Mit diesem Mechanismus ist es jedoch nicht möglich “normal” zu kommunizieren und wenn man im zunehmenden Alter seriöse Interessen entwickelt, welche eine längere Lesezeit erfordern, ist Snapchat sicher nicht mehr die erste Wahl. Davon abgesehen kann das Unternehmen ohne gespeicherte Daten sein Geschäftsmodell abseits von plumper Bannerwerbung meiner Meinung nach nur schwer monetarisieren.

Instagram, Albumatic und Pinterest funktionieren über Bilder. Den Nachteil gegenüber diesen Anbietern versucht Facebook mit seinem aktuellen Redesign wieder auszugleichen. Bei auf Bildern basierenden Social Network Plattformen fehlt meiner Meinung nach auch die Möglichkeit, mich mit meinem sozialen Umfeld über alltägliches zu unterhalten. Hier kann ich nicht den Link zum Ergebnis eines Fußballspiels veröffentlichen und mich mit meinen Freunden darüber unterhalten. Auch komplexere Inhalte wie längere Texte etc. kann ich hier nicht konsumieren. Bilder Plattformen eignen sich meiner Meinung nach nicht für den alltäglichen Gebrauch des Durchschnittsmenschen und bieten mir keinen “virtuellen Lebensraum”, wie das Facebook kann.

Martin Weigert hat auf netzwertig.com 2 gute Artikel geschrieben, die ein paar gute Argumente liefern, warum Facebook auch mit vielen Alternativen nicht vergleichbar ist und warum es auch z.B. mit Myspace nicht zu vergleichen ist: http://netzwertig.com/2013/03/14/immer-der-gleiche-hinkende-vergleich-studie-erklaert-facebook-koenne-es-ergehen-wie-friendster/

http://netzwertig.com/2012/05/22/der-populaerste-hinkende-vergleich-im-internet-warum-facebook-nicht-myspace-ist/

Mögliche Mitbewerber für Facebook

Facebook muss sich meiner Meinung nach aktuell keine Sorgen machen, dass die Nutzer davonlaufen oder dass ein Konkurrent das Ruder übernimmt. Die einzige wirkliche Gefahr in Zukunft sehe ich für Facebook darin, dass sich das Endgerät ändern könnte, mit welchem die Nutzer derzeit soziale Netzwerke nutzen, bzw. dass das zukünftige Endgerät Facebook verbannt.

Google ist kurz davor sein Project Glass auf den Markt zu bringen http://www.netzwelt.de/news/92918-project-glass-googles-augmented-reality-brille.html

Davor muss sich Google jedoch einige gute Antworten auf Kritiken zum Projekt einfallen lassen http://www.giga.de/smartphones/project-glass/news/google-glass-erste-bar-in-seattle-verbietet-datenbrille-bereits/

Angenommen das Project Glass schafft den Durchbruch und wird ein noch größerer Verkaufsschlager wie das Iphone, niemand nutzt mehr Handys, Internet-und Social Network Nutzung erfolgt weltweit größtenteils über die Googlebrille, dann besteht große Gefahr für Facebook. Selbstverständlich würde Google Facebook vom Gerät verbannen und seinen eigenen Dienst Google+ integrieren. Da in den nächsten Jahren die mobile Internetnutzung die stationäre überholen wird, könnte Facebook bei diesem Szenario in kürzester Zeit sehr viele Nutzer verlieren.

Um hier mehr Zukunftssicherheit zu erlangen, muss sich Facebook meiner Meinung nach in den Endgerätemarkt einschalten und vielleicht doch mit dem Gedanken spielen ein Facebooksmartphone oder eine Brille auf den Markt zu bringen.

Social Media B2B (Business to Business)

Social Media Business to Business- So geht es wirklich ganz konkret

Social Media B2B funktioniert, wird aber immer noch zu sehr unterschätzt. Viele Unternehmen denken, dass gerade ihr Thema nicht tauglich für soziale Netzwerke ist, weil es einfach keinen Unterhaltungswert hat. Gerade Unternehmen aus Industrie und Maschinenbau denken, dass Ihr Thema zu langweilig ist. FALSCH!!!!

In diesem Artikel möchten wir Ihnen ganz konkret sagen

1.)    Warum Social Media gerade im B2B Bereich wichtig ist

2.)    Wieso sie JETZT damit anfangen sollen

3.)    Wie Sie sinnvolle Inhalte finden

4.)    Was Ihnen Social Media im B2B Bereich bringt

5.)    Wie es ganz konkret funktioniert

Warum ist Social Media im B2B Bereich wichtig

Nochmal kurz als Grundlage: In allen sozialen Netzwerken (Xing, Linkedin, Facebook, Twitter etc.) ist jeder Mensch durchschnittlich mit 130 Personen vernetzt. Die meisten dieser Freundeskreise sind weitgehend homogen: Schülern sind mit Schülern befreundet, Studenten mit Studenten, Juristen mit Juristen, Maschinenbauer mit Maschinenbauern usw. Genau deswegen ist KEIN Thema in sozialen Netzwerken uninteressant, weil es IMMER Menschen aus Ihrer Branche gibt, die das Thema interessiert und sich gerne darüber unterhalten. Diese Menschen sind weitgehend untereinander vernetzt.

Es ist für jede Branche extrem wichtig, sich in sozialen Netzwerken mit Menschen aus seiner Branche zu vernetzen. Es war noch nie so einfach und so günstig, sich eine Reichweite in einem Nischenthema aufzubauen.

Denken Sie bitte über folgendes nach: Nahezu jede Branche hat ein gedrucktes Fachmagazin, welches eine bestimmte Anzahl an Lesern (Reichweite )hat. Diese Anzahl von Lesern (Reichweite), musste sich das Magazin irgendwann aufbauen. Das Magazin hat sich eine so hohe Reichweite aufgebaut, dass es quasi das „Sprachrohr“ Ihrer Branche wurde. Wenn Sie nun als Unternehmen die Leser (die Branche) erreichen wollte, mussten Sie diesem Magazin ein Stück Ihrer Reichweite abkaufen (eine Werbeanzeige schalten). Das System eines gedruckten, führenden Fachmediums ist meiner persönlichen Meinung nach veraltet, denn durch soziale Netzwerke kann jede Einzelperson zum Medium werden, wenn sie sich ausreichend vernetzt. Es gibt eine Menge Akteure in Ihrer Branche, mit welchen Sie sich vernetzen sollten, z.B.:

  • Mitbewerber
  • Experten
  • Kunden
  • Potentielle Kunden
  • Studenten von relevanten Studiengängen

Durch die Vernetzung mit diesen Personen haben Sie folgende Vorteile:

  • Sie steigern Ihre Bekanntheit in Ihrer Branche
  • Sie steigern Ihre Bekanntheit bei potentiellen Bewerbern und Nachwuchskräften
  • Sie machen potentielle Kunden auf sich aufmerksam
  • Sie erhalten durch Social Media eine permanent nutzbare Kommunikationsinfrastruktur- Sie können also alle Personen mit welchen Sie vernetzt sind, jederzeit mit Fachartikeln Pressemitteilungen, Werbung etc. erreichen
  • Sie sind über Neuigkeiten in Ihrer Branche schneller informiert
  • Durch die Vernetzung erkennen Sie bei Ihren Kunden schneller den Zeitpunkt des Bedarfs an Ihren Produkten und Dienstleistungen.

Wieso Sie JETZT mit Social Media im B2B Bereich starten sollen

Der jeweils erste einer Branche, der aktiv mit einer Social Media Strategie startet und sich eine Reichweite in seiner Branche aufbaut, hat die Chance das erste und relevanteste Sprachrohr zu werden und dem klassischen Branchenmagazin einen Schritt voraus zu sein. Wenn das Ihr Mitbewerber ist, haben Sie einen großen Wettbewerbsnachteil.

Und: Ihre Mitarbeiter nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit  schon alle soziale Netzwerke.

Denken Sie auch daran, dass Sie kommende Generationen, die nicht mehr mit Tageszeitungen etc. erreicht werden können, mit sozialen Netzwerken aufgewachsen sind und diese einen großen Teil ihres Lebensraumes ausmachen.

Was Ihnen Social Media im B2B Bereich bringt

Social Media im B2B Bereich kann Ihnen wirklich gute Ergebnisse bringen. Wenn Sie es schaffen, sich mit wichtigen Personen aus Ihrer Branche zu vernetzen (Mitbewerber, Experten, Kunden, potentiellen Kunden, Studenten von relevanten Studiengängen)

  • Neukunden: Wenn Sie mit potentiellen Kunden vernetzt sind und wirklich interessante Inhalte veröffentlichen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in Ausschreibungen berücksichtigt werden und dass man für neue Projekte mit Ihnen in Kontakt tritt. Mit einer guten Vernetzung  sind Sie in den Köpfen der Menschen präsenter als Ihre Mitbewerber.
  • Vertrieb: Durch die Vernetzung mit potentiellen Kunden können sie diese leichter kontaktieren, weil schon ein Kontakt besteht.
  • Bekanntheit/Image: Versteht sich von selbst- Je mehr Menschen mit Ihnen in Kontakt stehen, desto bekannter werden Sie-
  • Employer Branding: Vernetzen Sie sich mit der kommenden Generation Ihrer Branche. Wenn Sie gute Inhalte liefern, die auch für Studenten interessant sind, werden Sie in Hochschulen bekannter und steigern die Wahrscheinlichkeit dass Sie weiterhin qualifizierte Bewerber erhalten. Außerdem sind die Studenten von heute die Auftraggeber von morgen.

Wie  Social Media B2B ganz konkret funktioniert

Facebook

Auf Facebook haben Sie zahlreiche Möglichkeiten schnell eine Reichweite aufzubauen. Als Beispiel sei das absolut herausragende Werbeanzeigensystem erwähnt. Kurz erklärt, können Sie hier Werbeanzeigen schalten, die Sie sehr exakt eingrenzen können und die Sie ausschließlich etwas kostet, wenn ein Besucher tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt (ein Betrag zwischen 10 und 40 Cent- dabei können Sie ein Tagesausgabenlimit und eine feste Laufzeit einstellen).

Bei den Werbeanzeigen bestimmen Sie, welche Zielgruppe Ihre Anzeigen sehen kann. Nur z.B. kann ein Brautmodengeschäft in München seine Anzeigen ausschließlich auf folgende Zielgruppe schalten:

  • München und 10 km Umgebung
  • Geschlecht weiblich
  • Altersgruppe zwischen 18 und 40 Jahren
  • Personen, die in den letzten 6 Monaten ihren Beziehungsstatus auf verlobt gesetzt haben

Beispiele für Zielgruppen im B2B Bereich

  • Für Personalmarketing: Anzeige wird geschaltet, sodass nur Studenten bestimmter Fachrichtungen oder Hochschulen in Deutschland die Anzeige sehen
  • Marketing und Vertrieb: Anzeige soll nur von Personen gesehen werden, die die Facebookseite Ihres Mitbewerbers geliked haben. Im Anzeigentext führen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber Ihrem Mitbewerber auf.
  • Bekanntheitsgrad steigern: Anzeige soll nur von Personen gesehen werden, die die Facebookseite Ihres führenden Fachmagazins geliked haben.

Xing

Xing hat eine unglaublich gute Suchfunktion, mit deren Hilfe Sie sich binnen kürzester Zeit eine 4-stellige Reichweite in Ihrer Branche aufbauen können. Hier eine kurze Anleitung

  • Auf erweiterte Suche klicken
  • Kriterien Ihrer Zielgruppe eingeben (Z.B. Branche: Maschinenbau // Position: Geschäftsführer)
  • Suchen
  • Profile besuchen
  • Als Kontakt hinzufügen mit einem Grund

Ebenfalls hat man bei Xing ähnlich wie bei Facebook eine sehr gute Möglichkeit eine Anzeige zu schalten, die ausschließlich die von Ihnen definierte Zielgruppe (Eingrenzungskriterien: Bestimmte Berufe, bestimmte Bundesländer etc.)

Linkedin

Gleicher Mechanismus wie auf Xing

Wie Sie sinnvolle Inhalte finden

Nachdem Sie sich eine Reichweite aufgebaut haben, sollten Sie diese auch ab und zu mit guten Inhalten versorgen. Es wird sehr häufig gefragt, wie oft man denn als Unternehmen einen Inhalt veröffentlichen sollte. Darauf gibt es keine pauschalte Antwort, Sie können sowohl 1 Mal im Monat, als auch einmal am Tag einen Inhalt veröffentlichen. Sie sollten nur darauf achten, dass der Inhalt eine gewisse Qualität aufweist.

In Deutschland fällt es meiner Meinung nach extrem vielen Unternehmen sehr schwer sinnvolle Inhalte zu finden. Man liest immer noch zu oft „Schönes Wetter heute“ oder ähnliche Banalitäten. Vor lauter Marketing haben Unternehmen offenbar komplett das Gefühl für ihre Zielgruppe vergessen.

Wenn man jedoch mit gesundem Menschenverstand an die Inhaltsfrage herangeht ist es eigentlich sehr einfach. Stellen Sie sich einfach folgende Fragen:

  • Wer sind meine Kunden?
  • Was sind derzeit ihre größten Probleme, die sie lösen wollen/müssen?
  • Was sind derzeit ihre größten Wünsche?
  • Was interessiert meine Kunden wirklich?
  • Welche Inhalte müsste ein anderes Unternehmen aus meiner Branche liefern, damit ich selbst aus eigener Motivation einem Branchenkollegen auf diese Inhalte hinweisen würde?
  • Welche Tage/ Jahreszeiten haben für meine Branche die meiste Bedeutung?
  • Welche Themen sind auf den Titelseiten unserer Branchenmagazine bzw. auf der Startseite von Branchenportalen?

Gehen Sie mit gesundem Menschenverstand an die Sache heran. Sie wissen ganz genau, was Ihre Kunden wirklich interessiert. Setzen Sie sich mit Kollegen zu einem Brainstorming hin und legen Sie fest, welche Inhalte Sie die nächsten 3 Monate in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Es reicht 1 sinnvollen Beitrag pro Woche zu veröffentlichen, der Ihren Kunden einen wirklichen Mehrwert liefert. Die festgelegten Inhalte planen Sie in einem Redaktionsplan. Diesen Prozess wiederholen Sie alle 3 Monate.

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Social Media B2B Strategie. Sprechen Sie uns an!

Corporate Blogs- warum Sie Ihre Facebook-Aktivitäten durch einen Blog ergänzen sollten

Was ist ein Blog?

  • Das Wort Blog setzt sich aus den Wörtern Web Log (Webtagebuch) zusammen
  • In Blogs schreiben Privatpersonen oder Unternehmen über ihren Alltag oder zu speziellen Themen.
  • Im Internet finden Sie zu nahezu jedem Thema, dass Sie sich vorstellen können, einen Blog.

Ein Blog kann entweder Teil Ihrer Internetseite sein, als auch auf einer separaten Seite außerhalb Ihrer Hauptpräsenz liegen.

Warum ein Blog die beste Ergänzung für Ihre Facebookaktivitäten ist

  • Wenn Sie ausschließlich Facebook als Marketingkanal nutzen und dort Fans gewinnen, können langfristig Risiken und Nachteile bestehen.
  • Sie machen sich von der Plattform Facebook abhängig. Sollte in ein paar Jahren plötzlich ein anderes Social Network der Marktführer sein und niemand besucht mehr Facebook, sind ihre Arbeit und das Budget, welches Sie in Facebook investiert haben, plötzlich nichts mehr wert.
  • Unwahrscheinlicher Fall: Facebook könnte eventuell eines Tages den Betrieb von Facebookseiten kostenpflichtig machen.
  • Sie haben weniger Analysemöglichkeiten wie Nutzerverhalten etc. wie z.B. auf Ihrer eigenen Homepage.

 Deswegen ist ein Blog die ideale Ergänzung für Ihre Facebookaktivitäten

Für eine nachhaltige Social Media Strategie empfehlen wir Ihnen Ihren Facebookauftritt mit einem Blog zu ergänzen. Die erfolgreichsten Unternehmen auf Facebook veröffentlichen ihre Inhalte ZUERST auf ihrem Blog und „teasern“ diese auf Facebook an.

Beispiele

1. Fitness Freak

Veröffentlicht Artikel zum Thema Fitness auf seinem Blog und veröffentlicht auf Facebook nur ein Vorschaubild, eine spannende Überschrift und einen Schlagsatz und verweist auf seinen Blog, den man mit einem Klick erreicht.

2. BILD

Teasert wichtige Nachrichten auf Facebook an und verweist für weitere Hintergründe auf die Homepage bild.de

3. Opel Deutschland

4. SAP

Diese Vorgehensweise bringt Ihnen zahlreiche Vorteile

  • Sie sind weniger abhängig von Facebook. Facebook und andere soziale Netzwerke benutzen Sie nur als „Sateliten“, der Ihnen Ihre Zielgruppe auf Ihre Homepage lockt. Selbst wenn es Facebook eines Tages nicht mehr geben sollte, weiß Ihre Zielgruppe, dass sie auf Ihrer Homepage immer interessante Informationen erhalten und dass sich ein regelmäßiger Besuch lohnt.
  • Auf Ihrer eigenen Homepage können Sie das Nutzerverhalten analysieren und eventuell Produktwerbung um den Blogartikel platzieren, durch welche Käufe und Interessenten entstehen können.
  • Google liebt Blogs- durch Blogs haben Sie bei Google enorme Vorteile. Aus verschiedenen Gründen listet Google, Blogs oder Homepages mit integriertem Blog höher in den Suchergebnissen. Sollten Sie sich für das Thema Suchmaschinenoptimierung interessieren, informieren wir Sie gerne ausführlich.

Häufige Fragen zum Thema Blog

Ist ein Blog für jedes Unternehmen und für jede Unternehmensgröße geeignet?

Eindeutig ja! Ein großer Vorteil von sozialen Netzwerken ist, dass Sie auch für jedes Nischenthema eine interessierte Leserschicht finden können. Es gab z.B. einmal einen Blog zum Thema Befestigungstechnik vom Dübelhersteller „Fischer Dübel“, welcher eine unglaubliche Zahl an Lesern finden konnte.

Über mein Thema findet man nur schwer gute Inhalte / Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll!

Wie im vorigen Absatz erwähnt, gibt es zu JEDEM Thema eine interessierte Leserschaft. Selbst wenn Sie ein Unternehmen in einem ganz speziellen Maschinenbauthema besitzen, gibt es zahlreiche interessierte Leser: Studenten aus der Fachrichtung, Lieferanten, andere Menschen aus Ihrer Branche u.v.m.

Mögliche Inhalte für verschiedene Branchen

Denken Sie einfach an Publikumszeitschriften aus dem Kiosk. Auf den Titelseiten von Publikumszeitschriften erkennen Sie Monat für Monat schnell, welche Themen momentan von Interesse sind. Die Titelseiten von Auto, Motor und Sport; Mens Health, Brigitte, Capital und viele andere können Ihnen wertvolle Inspirationen für Ihre Inhalte liefern.

Beispiele

  • Friseure- Tipps für die Haarpflege, Frisurtipps-
  • Restaurants- Kochrezepte, Zubereitungstipps, Ausflugstipps in der Umgebung
  • Blumenhandel- Wissenswert aus der Welt der Blumen, Pflegetipps für Blumen
  • Autohäuser- Neue Modelle, Neues aus Technik, Lustige Werbespots, Tipps und Tricks rund um Ihre Automobilmarke
  • Getränkehersteller: Partytipps von Locations indem Ihr Getränk gelistet ist
  • Fitnessstudios- Abnehmtipps, Ernährungstipps, Muskelaufbautipps

Natürlich ist nicht jeder zum Schreiben geboren. Gerne übernehmen wir das Schreiben und veröffentlichen Ihrer Blogartikel. Wir verfügen über ein großes Netzwerk von Spezialisten aus allen Bereichen.

Ist ein Blog mit Kosten verbunden?

Die Kosten für die Erstellung und Einrichtung eines Blogs liegen bei ca. 1.200 € + MwSt. Bei Bedarf richten wir Ihnen gerne Ihren Blog in Ihrer CI ein. Wir empfehlen pro Woche einen Inhalt zu veröffentlichen. Wenn Sie die Erstellung der Inhalte auslagern möchten, können Sie pro Blogartikel ca. 59 € einkalkulieren. Ansonsten kommen keinerlei Kosten auf Sie zu.

Ist ein Blog zeitaufwändig?

Das kommt darauf an. Sie können die Erstellung von Inhalten auslagern, dann haben Sie keinerlei Zeitaufwand mit Ihrem Blog. Wenn Sie Ihre Inhalte selbst erstellen möchten, können Sie für einen guten Inhalt 1-2 Stunden Zeit einkalkulieren.

Facebook Places- so bringen Sie Ihre Kunden dazu, sich bei Ihnen zu orten

Was sind Facebook Places/ was ist orten?

  • Mit Facebook Places können sich Menschen an einem Ort, an welchem sie sich momentan befinden „einloggen“ und damit ihrem Freundeskreis zeigen, wo sie sich gerade befinden.
  • Facebook Places wird von Unternehmen derzeit komplett unterschätzt, dabei wird diese Funktion von nahezu jedem genutzt. Millionen Menschen nutzen jeden Tag Facebook Places.

So funktioniert „orten“

Hier sehen Sie den Bildschirm eines Smartphones, man klickt nun auf die Facebook App

Facebook ist nun gestartet, rechts oben klickt der Nutzer nun auf „Orte“

Facebook sucht nun die momentane geografische Position des Nutzers und zeigt ihm alle Plätze/Firmen/Geschäfte der Umgebung an.

Der Nutzer kann nun den Ort auswählen, den er gerade besucht. Diesen Vorgang nennt man „sich einloggen“ oder „orten“

Von Facebook wird jetzt eine Nachricht/ ein Posting generiert, die allen Freunden des Nutzers zeigt, dass er sich gerade an diesem Ort befindet.

Woran Sie sehen, wie viele Menschen sich bereits in Ihrem Geschäft „eingeloggt“ haben.

Wie viele Personen sich mit Facebook Places bereits an einem Ort eingeloggt haben, erkennt man an der Zahl “XY Personen waren hier” auf einer Facebookseite.

Warum ist es wichtig, dass sich Menschen bei Ihnen einloggen?

  • Freundeskreise auf FB sind weitgehend homogen: Schüler sind mit Schülern befreundet, Studenten mit Studenten, Bankangestellte mit Bankangestellten, Personen die Rockmusik hören mit anderen Menschen die Rockmusik hören usw.
  • Jeder Login am Ort ihres Geschäftes ist eine Empfehlung der Person an ihren Freundeskreis. Facebook Places bringen also die Mundpropaganda ins Netz.
  • Durch das Einloggen an einem Facebook-Place sehen alle Freunde, wo sich Person XY gerade befindet. Die Neugier lässt Freunde auf den Place klicken und findet dort Informationen und Fotos des Ortes.
  • In verschiedenen Branchen folgen auf einen Login eindeutige Mechanismen: In der Gastronomie kommen nach einem Login, Freunde, die aufgrund des Logins am Place vorbeikommen um ihren Freund zu besuchen. Nach dem Login bei einem Friseur sehen Freunde später die fertige Frisur und wissen, wo der Freund die Haare hat schneiden lassen usw.
  • Facebook integriert in den nächsten 12 Monaten Bewertungen ähnlich wie bei qype bei Facebook-Places. Sorgen Sie jetzt schon dafür, dass sich zufriedene Kunden bei Ihnen einloggen und sammeln damit positive Bewertungen

Wie Sie Menschen zu einem Login motivieren können

Oft loggen sich Leute von selbst per Facebook an einem Ort ein, Sie können allerdings für weitere Motivation sorgen, indem Sie eine Belohnung ausloben. Weisen Sie in prominenter Position, z.B. durch Positionieren von Aufstellern im Theken/Kassenbereich, Plakaten, Hinweise auf ihren Preislisten, ihrer Homepage etc. auf die Belohnung hin.

Beispiele

  • Kleines Geschenk für einen Login, wie z.B. in der Gastronomie „Jetzt einloggen und einen Espresso gratis“
  • Spezieller Rabatt- „Jetzt auf Facebook einloggen und 5 % Rabatt beim Einkauf erhalten“
  • Stempelkarten, für jeden Login gibt es einen kleinen Stempel, bei 10 Stempeln gibt es ein Produkt kostenlos (möglich in der Gastronomie, beim Friseur etc.)

Facebook wird in den nächsten 2 Jahren in Zusammenarbeit mit einem großen Internetanbieter ein spezielles Programm entwickeln: Sie wird jedem Geschäft die Möglichkeit bieten, kostenfreies W-Lan an Gäste die sich in Ihrem Geschäft per Facebook Places einloggen, zu vergeben.

 

10 Beispiele für Mehrwert auf Facebook und was Sie daraus lernen können

10 Facebookseiten, die ihren Fans WIRKLICHEN Mehrwert bieten

Viele Unternehmen tun sich mit ihren Inhalten in sozialen Netzwerken immer noch sehr schwer. Man liest immer noch viel zu oft Meldungen, wie "schönes Wetter heute", "Wir begrüßen unsere neuen Azubis", "Wir haben unser Eingangstor neu gestrichen", "Unsere neuen Kataloge sind da" und weitere völlig irrelevante Inhalte.

Es wird oft darüber gesprochen, das Unternehmen in sozialen Netzwerken nur erfolgreich sind, wenn sie ihren Kunden einen Mehrwert liefern. Bisher findet man jedoch noch wenig praktische Anregungen, wie denn ein Mehrwert für den Kunden aussieht.
 
Wir haben Ihnen 10 unserer Meinung nach gute Beispiele zusammengestellt und sagen Ihnen, was Sie daraus lernen können.
 
1. Burberry
  • Burberry zeigt seinen Fans Modenschauen per live-Stream, zu welchen sonst nur VIPs Zugang haben
  • Zur Einführung des neuen Parfums konnte jeder Facebook-User eine digitale Duftprobe per Kontaktformular auf der Facebookseite von Burberry bestellen. Ergebnis: 500.000 neue Fans in einer Woche und natürlich eine Menge Emailadressen, die man für zukünftiges Marketing nutzen kann.
  • Burberry twittert auf dem „Tweetwalk“ neue Outfits der 2012 Spring/Summer Kollektion, bevor diese offiziell auf Modenschauen zu sehen waren.
 
Anzahl Likes
13,9 Millionen
 
Links:
 
Was Sie daraus lernen können
  • Kostenlose Proben, Rabatte und Giveaways funktionieren immer.
  • Geben Sie Ihren Fans/Followern einen klaren Vorteil, wenn sich diese in sozialen Netzwerken mit Ihnen vernetzen.
 
2.Stylefruits
Der Onlineshop Stylefruits postet nicht einfach wild seine Produkte in seiner Facebook-Chronik, sondern gibt Nutzern die Möglichkeit sich auf der Chronik beraten zu lassen. Die Nutzer posten modische Fragen auf der Seite und Stylefruits beantwortet diese. Stylefruits verkauft also nicht nur, sondern berät seine Nutzer auch im Alltag bezüglich Mode, Farben, Styles etc.
 
Anzahl Likes
1,3 Millionen
 
Link
https://www.facebook.com/stylefruits?fref=ts
 
Was Sie daraus lernen können
  • Liefern Sie Ihren Fans keine plumpe Werbung, sondern zeigen sie diesen tolle Hintergrundinformationen, wie sie ihre Produkte am Besten nutzen können. Z.B.
  • Sie bieten Krankenversicherungen an, geben Sie ihren Fans mehrmals pro Woche Tipps, wie diese im Alltag ihre Gesundheit fördern können und wie sie ihr Leben verlängern.
  • Sie sind eine Supermarktkette, liefern Sie ihren Fans täglich leckere, gesunde und schnelle Rezeptideen und welche Zutaten sie aus ihrem Markt benötigen.
  • Sie stellen Fernseher her, liefern Sie TV Tipps
  • Etc.
 
3. Nikon
Der Kamerahersteller veröffentlicht auf seiner Facebookseite nahezu KEINERLEI Werbeposts für seine Produkte, sondern zeigt seinen Fans, wie man am Besten fotografiert und stellt tolle Fotos vor.
 
Anzahl Likes
1,6 Millionen
 
Link
 
Was Sie daraus lernen können
Ganz viele Unternehmen versuchen auf Facebook krampfhaft in jedem Post ihren Unternehmens- oder Produktnamen unterzubringen. Lassen Sie sich folgendes sagen: Ihr Fans wissen genau, auf welcher Unternehmensseite sie sind und sehen in ihrem Feed Ihren Unternehmensnamen als Absender. Ihre Fans wissen auch sehr genau, welche Produkte Sie anbieten. Wenn Sie in jedem 10.-20. Post eine Werbung ihres Unternehmens veröffentlichen, hat dafür jeder Verständnis. Jedoch sollten Sie mit dem Großteil Ihrer Posts keine kommerziellen Inhalte veröffentlichen, sondern Ihren Fans wirklich nützliche Informationen liefern, die sie so nicht in ihren Werbebroschüren vorfinden.
 
Stellen Sie Ihre Produkte und Ihr Unternehmen in den Hintergrund und Ihre Nutzer und deren Informationsbedürfnisse in den Vordergrund.
 
4. Unnützes Stuttgartwissen
Ok, ist kein Unternehmen, aber eine tolle Idee, die Menschen WIRKLICH interessiert. Die Seite hat auf Facebook in der ersten Woche über 12.000 Fans gewonnen. Die Seite „unnützes Wissen“ des Magazins Neon kann sogar 416.000 Likes vorweisen
 
Anzahl Likes
23.305
 
Link
 
Was Sie daraus lernen können
Ihre Zielgruppe möchte in sozialen Netzwerken nicht die gleichen langweiligen, kommerziellen Inhalte lesen, die Sie sonst durch Ihre Newsletter verbreiten. Geben Sie ihnen unterhaltsame und/oder lustige Hintergrundinformationen aus Ihrem Unternehmen oder der Branche in der Sie sich bewegen, die nicht allgemein bekannt sind.
 
5. Grovo
Newsseite im Bereich Web/ Mobile. Grovo erzählt in seiner Timeline die Geschichte des Internets. Das ist meiner Meinung nach zwar keine Methode um seine Fans dauerhaft bei Laune zu halten, steigert aber die Wahrscheinlichkeit eines Likes.
 
Anzahl Likes
4.478
 
Link
 
Was Sie daraus lernen können
Stellen Sie doch die Geschichte der Branche in der Sie sich bewegen in Ihre Timeline, das ist für Interessierte definitiv nützlich und interessant. Nach dem liefern der interessanten Information fängt jedoch die Beziehung mit Ihrem „Fan“ erst an und Sie sollten diese mit Inhalten, die Mehrwert liefern, weiterhin gut pflegen.
 
6. Berlin Tag & Nacht
Die Fernsehsendung auf RTL 2 hat eine Facebookpage mit gigantischen 2,2 Millionen Fans (Stand 1.9.2012). Die Akteure der Sendung spielen auf der Facebookseite ihre Rolle weiter. Sie laden kurze Videos auf der Facebookseite hoch oder posten kurze Statusmitteilungen, in welchen sie bestimmte Situationen der Sendung aufgreifen und ihre Gedanken dazu äußern. Die Serie wird auf der Facebookseite also „verlängert“ und hält die Fans auf diese Weise auch außerhalb der Sendezeiten bei Laune. Die Postings der Akteure beinhalten oft eine Frage an die Zuschauer, wie diese über die Situation oder Problematik denken. Diese Verlängerung der Serie in Facebook ist so gut gemacht, dass man den Kommentaren der Zuschauer zufolge meinen sollte, dass ihnen gar nicht mehr bewusst ist, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt.
 
Anzahl Likes
2,2 Millionen
 
Link
 
Was Sie daraus lernen können
Ihre Kunden mögen Ihr Produkt und Ihr Unternehmen, sonst wären sie nicht Ihre Kunden. Diese sind interessiert an Hintergründen, Meinungen und Geschichten aus Ihrem Alltag. Erzählen Sie spannende Geschichten, die sich hinter Ihren Kulissen stattfinden. Lassen Sie z.B. Mitarbeiter über interessante Storys aus ihrem Arbeitsalltag erzählen und wirken Sie so authentischer und sympathischer. Die Geschichten sollten wirklich spannend sein- KEINE glattgestrichenen Unternehmensfilme. Orientieren Sie sich an Berufsreportagen im Fernsehen, die werden auch gerne gesehen.
 
7. Wikihow
Wikihow ist eine Informationsseite, die ihren Nutzern Tipps und Tricks für alle denkbaren Situationen im Alltag zeigt, wie z.B. wie kommuniziere ich mit meiner Katze, wie putze ich mit Coca Cola meine Toilette, wie führe ich eine Pilatesübung durch, wie koche ich bestimmte Mahlzeiten am Besten usw.
 
Anzahl Likes
1,5 Millionen
 
Link
 
Was Sie daraus lernen können
Warum Wikihow so viele Likes hat? Weil hier nützliche Informationen gegeben werden. Geben Sie Ihren Fans Tipps, wie sie Ihr Produkt im Alltag am Besten nutzen. Beispiele: 1.) Sie stellen Motorräder her, zeigen Sie, wie man verschiedene Situationen (Berg, Kurve, Wüste, Nässe etc.) am Besten meistert. 2.) Sie sind eine Rechtsanwaltskanzlei, geben Sie rechtliche Tipps für den Alltag etc.
 
8. Diverse:
Was seit dem Anfängen von Facebook schon IMMER funktioniert ist Humor. Seiten die sich mit lustigen Bildern, lustigen SMS, lustigen Statusmitteilungen usw. beschäftigen boomen. Auf kaum einer anderen Art Facebookseite, wird soviel geteilt, kommentiert und geliked wie auf Witzeseiten.
 
Links
 
Was Sie daraus lernen können
Humor funktioniert immer und hat 2 Mechanismen, die dem Seitenbetreiber nützen. 1. Leute werden in Ihrem grauen Alltag gerne belustigt. 2. Leute teilen lustiges gerne- Diesen Mechanismus darf man nicht unterschätzen.Wer Witze verschickt oder teilt wird als „witziger Kerl“ wahrgenommen und bekommt positive Rückmeldungen. Da beim Teilen immer die Ursprungsseite, die den Witz gepostet hat mit angezeigt wird, wird eine Seite automatisch bekannter und erhält mehr Likes.
 
Sollten Sie also kein Bestattungsunternehmen oder ähnliches sein, spricht nichts dagegen regelmäßig witzige Inhalte, die mit Ihrem Unternehmen oder Ihrer Branche zu tun haben, zu veröffentlichen.
 
9. Bosch Profi-Elektrowerkzeuge
Mit der Facebookseite „Bosch Profi-Elektrowerkzeuge“ wendet sich  Bosch größtenteils an Profis aus Handwerk und Industrie. Für die relativ enge Zielgruppe hat die Facebookseite eine sehr ansehnliche Anzahl von 22.000 Fans. Über die in die Seite integrierte App können sich die Fans für sämtliche neue Elektrowerkzeuge als Tester bewerben. Ein weiterer zusätzlicher Mehrwert ist das Profiforum, das Bosch außerhalb von Facebook auf seiner Homepage betreibt. Hier unterhalten sich Handwerkerprofis über die Geräte und geben sich Tipps bei der Bearbeitung von Materialien im Arbeitsalltag. Bosch hat also eine Methode gefunden im B2B Bereich 1.) Adressen von potentiellen Kunden zu generieren (Über App und Forum) 2.) Gewerblichen Entscheidern mit dem Forum Informationen zu liefern, welche für ihren Arbeitsalltag nützlich sind. 3.) Multiplikatoren/ Influencern die Möglichkeit zu geben, Produkte zu testen und ihr Wissen auf einer Plattform weiterzugeben.
 
Anzahl Likes
22.025
 
Link
 
Was Sie daraus lernen können
Schaffen Sie Ihren Kunden eine Plattform, auf welcher sie sich gegenseitig helfen können.
 
10. Der energetische Imperativ
Die Fanseite zum Buch von Hermann Scheer veröffentlicht Artikel rund um das Thema erneuerbare Energien. Der interessanteste Fakt dabei: Die Seite veröffentlicht meist keine eigenen, selbsterstellten Inhalte, sondern postet Links zu Artikeln aus deutschen Tageszeitungen, Blogs und anderen Medien zum Seitenthema und bittet seine Fans um Diskussion, Meinungen und motiviert zum Teilen
 
Anzahl Likes
1071 Likes
 
Was Sie daraus lernen können
Sie müssen gar nicht jeden Tag das Rad neu erfinden und laufend neuen Content erfinden. Finden Sie heraus, welche Interessen Ihre Zielgruppe hat. Wenn Sie Schokolade herstellen, können Sie täglich interessante Meldungen aus der Welt der Schokolade aus fremden Quellen veröffentlichen und mit Ihren Fans diskutieren. Wenn Sie ein Versicherungsunternehmen sind, veröffentlichen Sie aus der Presse kuriose oder lustige Meldungen aus Tageszeitungen, in welchen Menschen glücklicherweise gut versichert waren etc. Menschen liken Ihr Unternehmen auf Facebook, weil diese Ihr Unternehmen mögen, aber auch allgemein am Thema, welches Sie vertreten, interessiert sind. Liefern Sie diesen Menschen Inhalte, die selbst Tageszeitungen oder bekannte Blogs für veröffentlichungswert halten.
 
 

41 kostenlose Social Media Monitoring Tools

Wer im Social Web erfolgreich sein, kommt um Social Media Monitoring nicht herum. Hier finden Sie eine aktuelle Auflistung von kostenlosen Social Media Monitoring Tools unterteilt in

a) Monitoring und Management der eigenen Präsenzen in Social Networks– Mit diesen Tools können Sie Ihre eigenen Präsenzen in sozialen Netzwerken analysieren und verwalten. So können Sie Beispielsweise Beiträge mit einem Knopfdruck auf Twitter, Facebook, Xing usw. auf einmal veröffentlichen und die Reaktionen messen. Viele Tools sind nur in einer Grundversion kostenfrei nutzbar und für weitere Funktionen muss kostenpflichtig upgegradet werden.

b) Social Media Suchmaschinen– Hier können Sie das Social Web nach bestimmten Begriffen (Ihr Unternehmensname etc.) durchsuchen und identifizieren, wo bereits über Sie gesprochen wird und damit für Sie relevante Kanäle identifizieren.

c) Alarm-Tools– Hier können Sie bestimmte Begriffe hinterlegen (wie z.B Ihren Unternehmensnamen) und Sie bekommen umgehend eine Email, wenn dieser in bestimmten sozialen Netzwerken genannt wird.

d) Identifikation von Multiplikatoren/ Influencer– Diese Tools helfen Ihnen dabei herauszufinden, welche Personen aus ihrem eigenen Netzwerk bei Twitter, Facebook etc. oder in ihrer Branche die wichtigsten Multiplikatoren/Influencer sind. Diese Tools messen den Einfluss oder andere Eigenschaften bestimmter Personen. 

e) Sonstige nützliche Tools– Eben sonstige nützliche Tools

Beim ausprobieren merkt man schnell, dass die verschiedenen Tools auch oft komplett verschiedene Beiträge finden, weswegen man alle einmal anschauen sollte.

Wer sonst noch gute Tools kennt, kann diese gerne in den Kommentaren oder per Mail mitteilen.

1. Monitoring und Management der eigenen Präsenzen

Wildfire App

Preisgekröntes Monitoring Tool, welches ermöglicht, sich mit Mitbewerbern zu vergleichen untersucht allerdings nur Facebook und Twitter. Registrierung erforderlich

monitor.wildfireapp.com/

Hootsuite:

Gutes vielgenutztes Tool. Unterstützt Twitter, Facebook, Google+, Linkedin, Foursquare. Registrierung erforderlich

www.hootsuite.com

Social Bakers

Ähnlich wie Hootsuite

http://www.socialbakers.com/

Cyfe

Gutes vielgenutztes Monitoring Tool. Unterstützt neben sozialen Netzwerken WordPress, Alexa, Google Analytics und Webmaster Tools und vieles mehr. Registrierung erforderlich

http://app.cyfe.com

Twentyfeet

Monitoringtool für Twitter, bitly, Facebook, YouTube. Oberfläche in deutsch

http://www.twentyfeet.com/

Pinerly

Monitoringtool für Pinterest

www.pinerly.com/landing

bitly

Zeigt Statistiken zu Links, die man z.B. auf Twitter gepostet hat

bit.ly

2. Social Media Suchmaschinen:

Howsociable: 

Durchsucht Technorati, Facebook Gruppen, Facebook Events, Twitter, Photobucket,  MySpace, YouTube Videos, YouTube Channels, Google Blogs, Flickr, Google Images, Vimeo, Delicious, Yahoo!, LinkedIn, Google Pages

Monatliche Zusendung des Visibility Scores

http://www.howsociable.com

Social Website Analyzer

Durchsucht Social Networks nach Backlinks zur eigenen Homepage

Topsy

Twitter- und Websuchmaschine

http://www.topsy.com

Social Mention

Durchsucht das komplette Social Web

http://www.socialmention.com

Addictomatic

Durchsucht: BingNews, Google Blog Search, Twingly Blog Search, Ask.com, WordPress.com, Twitter, Flicker, Blinkx Mainstream Vid News, Delicious Tags, Wikio, Friendfeed

http://addictomatic.com

Boardreader

Durchsucht Foren

http://boardreader.com/

Kurrently

Durchsucht Facebook & Twitter

Openstatussearch

Durchsucht Facebook

http://openstatussearch.com/

Google Blogsearch

durchsucht Blogs

http://www.google.com/blogsearch

Monitter

Twittersuchmaschine

http://monitter.com/

Twazzup

Gute Twittersuche mit Anzeige von größten Influencern und Möglichkeit zu antworten

twazzup.com

Twitterfall

Man gibt Thema ein und die passenden Tweets kommen wie Wasserfall im Sekundentakt

http://twitterfall.com/

Omgili

Forensuche

http://omgili.com

Tweetfeel

Twittersuche mit Sentiments

http://www.tweetfeel.com

Twingly

Blogsuche

http://www.twingly.com

Nearby Tweets

Man kann hier Ort und Thema eingeben und Nearby Tweets zeigt Tweets zum gewählten Thema im geografischen Umkreis des gewählten Ortes an.

www.nearbytweets.com

Twittrratr

Zeigt zu einem eingegebenen Keyword die positiven, neutralen und negativen Tweets an

www.twittrratr.com

Twendz

Twittersuchmaschine, die Sentiments und weitere Merkmale, wie Wordcloud der Posts zu den eingegebenen Keywords anzeigt.

Samepoint

Speichert zu einem bestimmten gewählten Thema unter einem Permalink Diskussionen und Nennungen im Netz.

www.samepoint.com

Technorati:

Durchsucht Blogs

www.technorati.com

Tinker

Durchsucht das Social Web nach den eingegebenen Keywordss

www.tinker.com

TipTop

Durchsucht Twitter nach den eingegebenen Keywords

http://feeltiptop.com/

3. Alarmtools

Twilert/Tweetbeep

Gibt per Email Alarm, wenn ausgewählter Begriff in Tweets vorkommt

http://www.twilert.com/

Google News Alerts

Gibt Email Alarm, wenn ausgewählter Begriff im Netz genannt wird

www.google.de/alerts

Hyperalerts

Schickt eine Email, wenn auf der eigenen oder einer fremden Facebookseite ein Kommentar gepostet wird

www.hyperalerts.no

4. Tools um Multiplikatoren zu finden:

Followerwonk

Mit Followerwonk kann man den Einfluss von Twitternutzern messen und somit Beeinflusser identifizieren.

http://followerwonk.com

Klout

Klout misst den Einfluss von Menschen im Social Web. In den USA wird Medienberichten zufolge schon beim Bewerbungsgespräch nach dem Kloutscore gefragt und Hotels vergeben Zimmerupgrades, wenn der Kloutscore hoch genug ist.

www.klout.com

Kred.com

Misst Einfluss von Menschen im Social Web, ähnlich wie Klout

www.kred.com

Tweet Psych

Erstellt eine Art psychologisches Profil eines eingegebenen Twitterusers.

tweetpsych.com

Tweetgrader

Zeigt den Einfluss eines eingegebenen Twitternutzers an

tweet.grader.com

Facemeter

Zeigt zu eingegeben Themen die beliebtesten Facebookseiten mit zahlreichen Statistiken an.

facemeter.de

Circlecount

Findet zu eingegeben Begriffen die beliebtesten Google+ Seiten

circlecount.com

5. Sonstige Tools

Edgerankchecker

Überprüft den Edgerank von Facebookseiten im zeitlichen Verlauf. Experten schätzen die Messung des Edgerank als kritisch ein, da dieser von Facebook für jeden Beitrag einzeln vergeben wird. Die Zahlen sollte man deswegen nur also Orientierung sehen.

www.edgerankchecker.com

Who unfollowed me

Zeigt an, welche Personen dem eigenen Twitteraccount nicht mehr folgen

http://who.unfollowed.me/

Fanpage Karma

Analysiert SEHR ausführlich eine Facebookfanpage nach Wahl. Zeigt z.B. beste Zeitpunkte um zu posten, welche Personen am meisten mit der Seite interagieren, erfolgreichste Posts und vieles mehr. 

www.fanpagekarma.com

Was ist Social Media Monitoring?

Social Media Monitoring

Social Media Monitoring wird zunehmend wichtiger und wird unserer Erfahrung nach von den meisten Unternehmen, die sich im Social Web engagieren, noch viel zu wenig genutzt.

Aus diesem Grund möchten wir das Thema hier einfach erklären, etwas näher beleuchten und kostenlose Monitoringtools für den Start vorstellen.

Was ist Social Media Monitoring

Social Media Monitoring ist einfach erklärt eine Software, die es Ihnen möglich macht, dauerhaft tagesaktuell zu erfassen:

  • Ob im Internet über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte gesprochen wird

  • Wo (in welchen Medien/Netzwerken/ Regionen/Ländern) im Internet über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte gesprochen wird

  • Wie darüber gesprochen wird (positiv, negativ, neutral)

  • Wer über Sie spricht

Wie funktioniert Social Media Monitoring?

Als Unternehmen geben Sie in die Monitoringsoftware bestimmte Begriffe ein, die mit Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten in Zusammenhang stehen. Als erste Begriffe werden Sie Ihren Unternehmensnamen und die Namen Ihrer Produkte eingeben. Die Software durchsucht nun tagesaktuell und dauerhaft im Netz, wo diese Begriffe auftauchen und zeigt Ihnen die Beiträge an. Sie können sich das System ähnlich wie ein automatisches Google vorstellen, welches täglich automatisiert nach den von Ihnen gewünschten Begriffen durchsucht und Ihnen anzeigt.

Stimmungen (Sentiments)

Die Social Media Monitoring Software hat in ihrem System Begriffe hinterlegt, die sie als negativ und als positiv einstuft. Als negative Begriffe kennt die Software z.B. „schlecht“, „ungut“, „fehlerhaft“, „unglücklich“ etc. Wenn also das System ihren Unternehmensnamen im Zusammenhang mit dem Begriff „schlecht“ im Internet findet, gibt Ihnen die Software den Alarm „Negative Stimmung“. Genauso verhält es sich bei der positiven Einstufung von Beiträgen.

Welche Einsatzmöglichkeiten und Vorteile bietet Social Media Monitoring?

  • Sie können feststellen, wo bereits über Ihr Unternehmen gesprochen wurde und momentan wird. (Die Software findet auch Beiträge die schon Jahre zurückliegen)

  • Marktforschung: Sie können tagesaktuell feststellen, wir der Markt auf Ihr Unternehmen und Ihre Produkte reagiert

  • Sie können ebenfalls Mitbewerber „monitoren“ und damit feststellen, was über diese geschrieben wird und sich mit ihnen vergleichen.

  • Sie können identifizieren, welche Medien oder Personen am meisten über sie schreiben und feststellen, wie viele weitere Medien und Personen mit diesen interagieren. Somit können Sie wichtige Multiplikatoren identifizieren und für Kooperationen ansprechen.

  • Sie erhalten Rückmeldungen auf ihre Social Media Aktivitäten: Wie viele Menschen haben mit Ihren Beiträgen interagiert, wie weit wurden diese verbreitet etc.

  • Sie können konkrete Bedürfnisse ermitteln. Beispiel: Sie bieten Solaranlegen an und hinterlegen die Begriffskombination „Solaranlage gesucht“ oder „Tipps zum Kauf einer Solaranlage“. Wenn nun auf Facebook eine Person den Satz „Ich brauch Tipps zum Kauf einer Solaranlage“ schreibt, zeigt Ihnen das System den Beitrag und das Profil der Person an und Sie können diese kontaktieren. ACHTUNG: Zu diesem Absatz benötigen Sie noch einige Zusatzinformationen und eine rechtliche Beratung, die wir Ihnen bei Bedarf durch erfahrene Fachanwälte gerne vermitteln.

Im nächsten Artikel stellen wir Ihnen einige kostenlose und professionelle Monitoringtools vor.

Was ist Social Media?

Was ist Social Media?

Viele Unternehmen engagieren sich in der Zwischenzeit in sozialen Netzwerken und müssen nach kurzer Zeit feststellen, dass die Ergebnisse leider nicht zufriedenstellend sind. Wenn sich der Erfolg nicht einstellt, liegt das oft daran, dass die simpelsten Grundmechanismen in Social Media nicht verstanden wurden.

Definition

Wikipedia definiert Social Media als Zitat "digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten." Die Social Media Landschaft besteht momentan unter anderem aus Social Network Plattformen, Blogs, Wikis, Foren, Social Bookmarkingdiensten etc. 

Soziale Netzwerke

In sozialen Netzwerken vernetzen sich Nutzer in Plattformen, wie Facebook, Twitter, Google+, Linkedin, Pinterest, etc. Meistens sind Freundeskreise aus dem normalen privaten Leben in den Netzwerken verbunden. Der durchschnittliche Facebooknutzer ist z.B. mit 130 Personen vernetzt. Diese Menschen vernetzen sich miteinander, weil sie Inhalte (Gedanken, Geschichten, Alltägliches, Fotos, Videos, Links etc.) untereinander teilen und diskutieren wollen.

Freundeskreise in sozialen Netzwerken

Freundeskreise in sozialen Netzwerken sind weitgehen homogen. Schüler sind größtenteils mit Schülern vernetzt, Juristen mit Juristen, Hartz4 Empfänger mit Hartz4 Empfängern etc. Nebenbei sind die Nutzer zum größten Teil regional vernetzt.
 
Aufgrund dieser weitgehend homogenen und regionalen Vernetzung der Nutzer verbreiten sich Inhalte die den Interessen der jeweiligen Freundeskreise entsprechen unter diesen relativ schnell. 
 
Freundeskreise in sozialen Netzwerken setzen sich in den meisten Fällen wie folgt zusammen:
  • Freunde aus dem realen Leben
  • Arbeitskollegen
  • Geschäftliche Kontakte
  • Verwandte
  • Ehemalige Schul, Studien, Arbeitskollegen und Freunde
  • Zu einem niedrigen Prozentsatz Unbekannte, die aufgrund der gemeinsamen Interessen, Freunde etc. eine Freundschaftsanfrage geschickt haben.
Jeder der durchschnittlichen 130 Kontakte hat wiederum durchschnittlich 130 Kontakte, die wieder 130 Kontakte haben.

Multiplikation von Inhalten

Das soziale Netzwerk Xing bildet am Besten ab, wie sich Kontakte und gute Inhalte multilplizieren können

Was ist Social Media?

Was bedeutet Social Media für Unternehmen?

Der Punkt der homogenen Vernetzung und der Multiplikation von Inhalten ist das eigentlich interessante für Unternehmen. Wie im Xingbild zu sehen, ist es für Sie als Unternehmen nicht relevant, Ihre 816 Fans/Kontakte mit Werbeinhalten zu bespielen, sondern ihre Inhalte müssen in die zweite, dritte, vierte Ebene weitergereicht werden, damit Sie Erfolge verzeichnen können.
 
Bis vor ein paar Jahren musste man sich mit Fernsehwerbung und anderen klassischen Werbeformen eine große Reichweite in seiner Zielgruppe teuer erkaufen, in sozialen Netzwerken verbreiten sich gute Inhalte jedoch meist gratis, schnell und weit. Dazu muss das jeweilige Unternehmen jedoch beachten, dass der Inhalt, den es liefert, einen Mechanismus beinhaltet, der die User zum Mitmachen, Interagieren und/oder zur Weiterverbreitung animiert. Mitmachen, interagieren und weiterverbreiten sind die eigentlichen Gründe, warum Menschen in sozialen Netzwerken aktiv sind. Dieser Tatsache müssen sich Unternehmen anpassen.

Das Problem: Zu viel "Media" zu wenig "Social"

Die meisten Unternehmen verstehen Social Media immer noch als Medium, dass sie mit ihren Werbebotschaften bespielen können. Sie liefern die gleichen langweiligen Inhalte, die sie mit ihren Newslettern verschicken. Deswegen unser Ratschlag: Seien Sie mehr SOCIAL und weniger MEDIA. Das eigentliche Medium in sozialen Netzwerken ist nämlich der jeweilige Mensch. Aus diesem Grund tun sich PR-Menschen im Normalfall leichter in sozialen Netzwerken wie Marketing-Menschen, da diese eher gewohnt sind, Inhalte zu liefern, die von einem Multiplikator (den Medien) als weiterverbreitungswert angesehen werden.
 
Gerne unterstützen wir Sie auf dem Weg mit einem Seminar, Workshop oder einer Schulung oder Beratung.

Start unseres Social Media Blogs

Ab Mitte Juli 2012 entsteht an dieser Stelle unser neuer Blog, der sich mit dem Thema Social Media Strategie beschäftigt. Hier finden Sie nützliche Artikel, die Ihnen konkret helfen Social Media in Ihrem Unternehmen zu organisieren und umzusetzen und konkrete Ziele zu erreichen.